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SOUTH
AFRICA / "La Bohème"- eine Oase zum Wohlfühlen
MANCHMAL
GIBT ES BEGEGNUNGEN, DIE GESCHICHTEN IN DIE WELT SETZEN, DIE SO
SCHON UND GEHEIMNISVOLL SIND WIE EINE STERNENNACHT, WIE SIE NUR
IN DER WUSTE ZU SEHEN IST. DIES IST DIE GESCHICHTE ZWISCHEN EINEM
WILDEN FLECKEN ERDE UND EINER FRAU AUS UNSEREN BREITENGRADEN,
DIE, FASZINIERT VON DIESEM FERNEN LAND, ALLES AUFGEGEBEN HAT,
UM EIN WUNDER WAHR ZU MACHEN - IHR WUNDER
Die
persönliche Legende von Evelyne Meier beginnt am 31. August
1970 in Pully in der Leveux, nahe bei Lausanne. Die hyperaktive
Charakterfrau und Tochter einer ungarischen Mutter und eines Deutschschweizer
Vaters verfolgt eine ungewöhnliche Laufbahn, indem sie erst
eine kaufmännische, dann eine linguistische Ausbildung absolviert
und in Tourismus und Marketing sowie in Sozialberufen arbeitet.
Aber die Schweiz und ihr begrenzter Raum, die mangelnde Aufgeschlossenheit
sowie eine Reihe von Enttäuschungen im privaten wie beruflichen
Bereich stürzen sie in eine Depression, und sie sieht sich
mit der Notwendigkeit einer Standortbestimmung konfrontiert. Der
zufall - den es nicht gibt - beschert Evelyne einen Neuanfang
in ihrem Leben. Im März 2002 schmeisst sie alles hin, in
der Hand ein drei Monate gültiges Flugticket. Ziel: Die kleine
Stadt Upington - eindreiviertel Stunden Flug nördich von
Kapstadt, Südafrika, gelegen - um einer Bekanntschaft zu
helfen. "Ich hatte nichts zu verlieren, und ich hatte nur ein
Bedürfnis: Tapetenwechsel. Und wenn ich mich darüber
hinaus noch nützlich machen konnte, warum also nicht. Ich
reiste in ein Land, das für mich ein riesiges Fragezeichen
war. Aber ich reiste völlig offen ab, entschlossen, mich
einfach treiben zu lassen, ohne Erwartung, ohne Plan".
Immer,
wenn man etwas am wenigsten erwartet, stösst man darauf.
Upington, am Fluss Orange, mitten in der Wüste "Green Kalahari",
ist es, das sie gefangen nimmt. Es ist Liebe auf den ersten Blick
für diesen nicht enden wollenden Horizont, das so viel freundlichere
Klima als in der Heimat und für die unberührte, einladende
Natur. Der wegen der Gültigkeit des Flugtickets begrenzten
Zeit zum Trotz, macht sie sich auf die Suche nach einem Haus,
das sie nach ihren Geschmack umbauen könnte. Glück oder
Wink des Schicksals: Sie findet und kauft es. Zurück in der
Schweiz, packt sie ihre Sachen und reist in August 2002 erneut
nach Sudafrika - diesmal mit einem Oneway-Ticket in der Tasche.
Evelyne
erwarten zwölf Monate fieberhafte Arbeit. Ein schlimmes Jahr,
in dem Zweifel und Hoffung sich abwechseln. Eine riesige Herausforderung,
das Haus zu entwerfen, Mauern niederzureissen, Wände zu streichen,
Kacheln zu legen, alles umzubauen. Man hält sie für
verrükkt und beobachtet sie neugierig. Eine Frau ganz allein,
12'000 km von ihrem Heimatland entfernt, am Eingang zur Wüste,
die 12 Stunden am Tag arbeitet und den Abend zwischen Kartons
und Plastersteinen verbringt, manchmal mit blutigen Händen
und am Rande des Zuzammenbruchs. Doch sie ist nicht zusammengebrochen,
unf heute hat ihr Traum einen Namen: La Bohème.
Wo man die einzigartige Schönheit der Natur
in einem raffinierten und luxuriösen Rahmen kosten kann
La
Bohème ist des Guesthouse, das Evelyne mit ihren
eigenen Händen und mit einem unglaublichen Willen gebaut
hat. Aber warum dieser Name? "Das entspricht meiner Philosophie...
La Bohème - den Moment leben, ein Tag nach dem anderen".
"Wir
stehen nun am Rande deines Swimmingpools. Dank des Flusses, der
von hier aus auszumachen ist, ist alles grün und farbenfroh,
die Sonne geht unter, und man sieht in der Ferne die karge Wüste,
eine unverbaubare Aussicht von deinem kleinen Paradies aus. Erzälh
uns etwas über deine Bohème ..."
"
La Bohème basiert auf den Farben und Gerüchen
Afrikas. Der Himmel und seine Milchstrasse, der sich in einem
Meer von Sternen erstreckt; die Sonne, die jeden Tag scheint;
der warme Wind, der einen jeden Tag streichelt; der Gesang der
Vögel bei Tagesanbruch; der Zauber der Wüste. Die Sonnenauf-
und -untergänge, die man unter einer Palme oder von einem
28 Grad warmen Schwimmbad aus geniessen kann. Ein Feuer, ein Barbecue,
ein gutes Glass Wein, die Ruhe, eine leichte Brise in den Bäumen,
eine Hängematte im Garten. Schwer, das Leben hier zu beschreiben,
aber meine Bohème ist all das. Es ist eine Oase
der kleinen Freuden, wo man die einzigartige Schönheit der
Natur in einem raffinierten und luxuriösen Rahmen kosten
kann".
Ein
raffinierter Ort, aber auch eine herzliche, warme Atmosphäre
ist es, die vorherrscht. Heute wird das kleine "Refuge" der Schweizerin
von der Fachpresse beweihräuchert, sei es wegen der Qualität
des Empfangs, der Küche oder der Einrichtung. Ein überwältigender,
aber logischer Erfolg, denn La Bohème ist gepflegt,
durchdacht und mit gutem Geschmack versehen. "Ich habe grosse
Freude, denn alles, was ich mir je erträumt habe, konnte
ich mir hier verwirklichen", verrät uns Evelyne. So findet
man hier einen Zimmerbrunnen, eine grosse Eckbadewanne, einen
Boden aus Naturstein, eine Aussenküche, handbemalte Lavabos,
in die Wände eingelassene Möbel, ein Kachelpatchwork,
ein Schwimmbad, sanftes Licht in warmen Tönen, zahlreiche,
von lokalen Künstlern kreierte Gegenstände, und und
und. Das architektonische Konzept ist eine Stilmischung, die aber
perfekt harmoniert, und in der die Philosophie von La Bohème
zum Ausdruck kommt.
Wir
von Open meinen, dass La Bohème die obligatorische
Etappe vor oder nach einer Safari ist. Sie haben es sicher schon
begriffen, in Upington gibt es etwas wie Nachtleben schlicht nicht.
Alles andere als Kapstadt, das wegen seines Nightlife und den
vielen Topmodels zur beliebten Destination geworden ist. Von La
Bohème aus erreicht man den "Kgalagadi (Kalahari)
Transfrontier Park", der von Südafrika geteilt wird Nambia
und Botswana. Will man inmitten von Löwen, Leoparden, "Gemsboks"
(dem Emblem Südafrikas), Gnus, Sträussen, Wüstenfüchsen
schlafen und über sich die Adler und Aasgeier kreisen sehen,
ist Evelyne da, um solche Wünsche zu erfüllen.
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